Entscheidung für vier „Schaufenster Elektromobilität“ gefallen
Die vier zuständigen Bundesministerien haben am Mittwoch vier deutsche Regionen als „Schaufenster Elektromobilität“ ausgewählt.
Die 13-köpfige Fachjury hat sich für die Projekte „Living Lab BW E-Mobil“ aus Baden-Württemberg, „Internationales Schaufenster der Elektromobilität“ aus Berlin/Brandenburg, „Unsere Pferdestärken werden elektrisch“ aus Niedersachsen und „Elektromobilität verbindet“ aus Bayern und Sachsen entschieden. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) sagte, dies werde erheblich zum Aufschwung der Elektromobilität in Deutschland beitragen.
Die Regionen sollen über drei Jahre insgesamt 180 Mio. € Förderung bekommen, pro Region maximal 50 Mio. €, heißt es in der gemeinsamen Mitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Das genaue Fördervolumen für einzelne Projekte sei noch nicht festgelegt. Vorgesehen ist, umfassende Konzepte zu erproben, etwa zu Ladestationen oder E-Auto-Parkregelungen.
Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) bezeichnete die Entscheidung als „wichtiges verkehrs- und industriepolitisches Signal“ für Berlin. „Die Hauptstadt ist nun auf dem Weg hin zu einer Metropole, in der neue Formen der Mobilität beispielhaft verwirklicht werden.“ Öffentliche und private Akteure in Berlin und Brandenburg sollten eng zusammenarbeiten.
Auch Winfried Kretschmann (Grüne), Ministerpräsident in Baden-Württemberg, zeigte sich erfreut über den Erfolg seines Landes im Rahmen der Ausschreibung „Schaufenster Elektromobilität“ des Bundes.
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