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Elektromobilitätsdienstleistungen: Brüssel gibt grünes Licht für Joint Venture von Siemens und Verbund

Siemens baut sein Engagement in Sachen Elektromobilität weiter aus und darf nach Freigabe durch die EU-Kommission ein Joint Venture mit der österreichischen Verbund-Gruppe gründen.
Quelle: Siemens
24.09.2012 − 

Die Europäische Kommission hat die geplante Gründung eines Joint Ventures des größten österreichischen Stromanbieters, Verbund, und des deutschen Siemens-Konzerns für die österreichweite Erbringung von Elektromobilitätsdienstleistungen nach der EU-Fusionskontrollverordnung freigegeben.

Elektromobilitätsdienstleistungen werden für den Betrieb von Elektrofahrzeugen benötigt und umfassen Ladeinfrastruktur, Strom aus regenerativen Quellen und Informationsdienste, heißt es in einer Mitteilung der Kommission. Die Prüfung des Vorhabens durch die Kommission habe ergeben, dass der Zusammenschluss aus wettbewerbsrechtlicher Sicht unbedenklich ist, insbesondere da sich die Geschäftsbereiche der beteiligten Unternehmen nicht überschnitten.

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Vertikale Beziehungen zwischen den Unternehmen beständen insofern, als Verbund Industrie- und große Gewerbekunden mit Strom beliefert und Siemens Ladeinfrastruktur für Elektromobilitätslösungen fertigt, vertreibt und installiert. „Verbund ist zwar ein großer Stromanbieter, jedoch ist eine Abschottung des Marktes gegenüber Wettbewerbern nicht zu befürchten, da die für Elektromobilitätsdienstleistungen benötigte Strommenge sehr gering ist“, heißt es seitens der Kommission.

Siemens auf der anderen Seite vertreibe Ladeinfrastruktur für Elektromobilitätslösungen in Konkurrenz zu vielen weiteren Anbietern, so dass auch auf diesem Markt keine Gefahr bestehe, dass Kunden vom Zugang zu diesen Produkten und Dienstleistungen ausgeschlossen werden.

Der Zusammenschluss wurde am 16. August 2012 bei der Kommission angemeldet.


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