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EEG-Umlagekonto rutscht im Juli wieder ins Minus

04.08.2011 − 

Der Saldo des Umlagekontos für die Abrechnung der EEG-Vergütungen nach AusglMechV ist im Juli wieder ins Minus gerutscht. Wie sich aus den entsprechenden Kontodaten der Übertragungsnetzbetreiber ergibt, wurden im Berichtsmonat 1,32 Mrd. € eingenommen, 1,72 Mrd. € mussten in erster Linie für Vergütungszahlungen aus EEG-Anlagen ausbezahlt werden. Da das Konto Ende Juni nur noch mit 380 Mio. € gefüllt war, rutschte der Saldo Ende Juli mit rund 27 Mio. € ins Minus.

Betrachtet man die Bilanz des gesamten Jahres, ergibt sich immer noch ein Einnahmeplus aus Vermarktungserlösen und Umlagezahlungen gegenüber Vergütungszahlungen in Höhe von knapp 1,3 Mrd. €. Den Angaben zufolge wurden zwischen Januar und Juli neben 7,59 Mrd. € aus Umlagezahlungen seitens der Stromkunden auch 2,59 Mrd. € Vermarktungserlöse aus dem vortägigen und untertägigen Verkauf des EEG-Stroms an der Leipziger Strombörse erzielt. Dem stehen EEG-Vergütungszahlungen an Anlagenbetreiber in Höhe von 8,83 Mrd. € gegenüber.

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