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Studie: Margen in der Solarindustrie erholen sich erst 2014

Die Ausgabe 28/2012 von EUWID Neue Energien ist am 11. Juli 2012 erschienen. Der Titelbericht analysiert die jetzt von der Bundesnetzagentur vorgelegte Kraftwerksliste. Insgesamt umfasst die Ausgabe 90 Nachrichten und Berichte zur Energiewende auf 28 Seiten. Wichtiger Bestandteil der Berichterstattung sind die aktuellen Entwicklungen in der Solarbranche.
EUWID Neue Energien 28/2012
12.07.2012 − 

Die Margen in der Solarindustrie werden sich erst im Jahr 2014 erholen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung des US-amerikanischen Beratungshauses GTM Research.

Für die meisten Solarunternehmen seien im laufenden und im nächsten Jahr keine positiven Bruttomargen zu erwarten. Ab 2014 sei mit einer Erholung zu rechnen, allerdings auf einem Niveau, das deutlich unterhalb der Werte etwa des Jahres 2010 liegen wird.

Die Krise der Solarindustrie ist Ergebnis eines rasanten Preisverfalls in der Folge massiver Überkapazitäten. Die sinkenden Preise haben allerdings auch dazu geführt, dass die Solarenergie in immer mehr Regionen die Netzparität erreicht und mit Stromtarifen seitens der Versorger konkurrieren kann.

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Von diesem Trend will jetzt der lange Zeit gegenüber der Solarstromproduktion äußerst kritisch eingestellte Versorger RWE profitieren, wie in der aktuellen Ausgabe 28/2012 von EUWID Neue Energien ausgeführt wird. In Südeuropa will RWE direkt auf dem Gelände von Industriekunden Photovoltaikanlagen errichten und dort für diese Kunden Strom erzeugen. Dies funktioniere nur dort, wo Solarstrom schon jetzt Netzparität erreicht habe und somit subventionsfrei produziert werden könne, also in Ländern wie Spanien oder Italien, sagte Hans Bünting, Chef der Erneuerbare-Energien-Sparte bei RWE in einem Interview mit „Dow Jones Newswires“.

Derweil meldet der Insolvenzverwalter von Solar Millennium, Volker Böhm, einen weiteren Erfolg bei der Veräußerung von Unternehmensteilen. Der 74,9-prozentige Anteil von Solar Millennium an der Flagsol GmbH wurde an den Joint-Venture-Partner Ferrostaal verkauft. Ferrostaal werde das Unternehmen vollständig fortführen und alle der rund 80 Mitarbeiter übernehmen, teilte Böhm mit.

Die Solarberichterstattung thematisiert in der am 11. Juli erschienenen Ausgabe 28/2012 von EUWID Neue Energien auch die aktuellen Entwicklungen bei Sovello, Schott Solar, Conergy, Suntech Power, IBC Solar, Solarworld, Sener und Abound Solar. Ergänzt wird die Berichterstattung unter anderem mit den aktuellen Daten zur Solarstromeinspeisung in den ÜNB-Regelzonen.

Hier geht's zum vollständigen EUWID-Wochenbericht zur Energiewende.


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Die Ausgabe 28/2012 von EUWID Neue Energien ist am 11. Juli 2012 erschienen. Der Titelbericht analysiert die jetzt von der Bundesnetzagentur vorgelegte Kraftwerksliste. Insgesamt umfasst die Ausgabe 90 Nachrichten und Berichte zur Energiewende auf 28 Seiten.

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