AGO verzeichnet negatives Ergebnis
Die AGO AG Energie + Anlagen wird im vierten Quartal 2012 aufgrund von Einmalaufwendungen ein negatives Ergebnis verzeichnen. Wie das Kulmbacher Unternehmen mitteilte, wird das Eigenkapital damit zum Jahresende voraussichtlich weniger als die Hälfte des Stammkapitals betragen. Der Vorstand wird darum kurzfristig eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen, um die Lage der Gesellschaft und seine Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung zu erläutern. Zudem will der Vorstand eine Versammlung der Gläubiger der im Vorjahr begebenen Wandelanleihe einberufen, die über eine vorzeitige Wandlung abstimmen soll.
In den ersten neun Monaten 2012 sanken die Umsatzerlöse von AGO im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 27 Prozent auf rund 36,56 Mio. €. Die im Jahr 2012 planmäßig regulierten Auftragseingänge dienten dem Unternehmen zufolge einer wirtschaftlich gesunden Auslastung mit der vorwiegenden Zielsetzung, die operative Profitabilität der Gesellschaft zu steigern. Das operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich in den ersten neun Monaten 2012 gegenüber dem Vorjahreszeitraum von -476.000 € auf 124.000 €. Das Periodenergebnis des Konzerns wurde insbesondere aufgrund eines negativen Ergebnisbeitrags der aufgegebenen Geschäftsbereiche mit -1.998.000 € (Vorjahr: -735.000 €) ausgewiesen.
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