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– • Die Hochtief Energy Management GmbH wird die Energiekosten des „Krankenhauses vom Roten Kreuz" in Stuttgart-Bad Cannstatt durch ein Einspar-Contracting in den kommenden sieben Jahren um insgesamt etwa 30 Prozent senken. Dies hätten beide Unternehmen in einem entsprechenden Vertrag vereinbart, teilte Hochtief in Essen mit. Gleichzeitig werde der Energiedienstleister den CO2-Ausstoß der medizinischen Einrichtung um etwa 500 Tonnen pro Jahr senken. Über das Auftragsvolumen wurde Stillschweigen vereinbart. Eigenen Angaben zufolge will Hochtief Energy Management in dem Krankenhaus unter anderem eine Brennwerttherme zur Warmwasseraufbereitung einbauen, die vorhandene Gebäude-Leittechnik erweitern und optimieren sowie diese zentral steuern und überwachen. Das „Krankenhaus vom Roten Kreuz" ist laut Hochtief ein Haus der Sana Kliniken AG mit insgesamt 110 Betten.
• Bis zum Jahr 2020 will die Energie AG Oberösterreich 500.000 Smart Meter installieren. Dafür sei eine Investitionssumme von 150 Mio. € geplant, teilte das Unternehmen in Linz mit. In den nächsten Wochen starte ein Roll-out von 100.000 Zählern mit der digitalen Zählertechnologie AMIS (Automatic Metering and Information System). Sie sollen bis zum Ende dieses Jahres in Haushalte in den Ballungsräumen Steyr, Traun/Haid, St. Florian/Asten, der Region Raab sowie im Versorgungsgebiet des Umspannwerks Gundertshausen im Bezirk Braunau installiert werden. Wie das Unternehmen weiter mitteilte, sind bislang 23.000 Smart Meter und 8.000 Lastschaltgeräte in den Versorgungsgebieten der Umspannwerke Gmun-den, Vöcklabruck und Gundertshausen in Betrieb.
• Der Berliner Energiekonzern Vattenfall Europe will einem Medienbericht zufolge die Preise für Fernwärme anheben. „Auch wir sehen steigende Energiepreise, an denen wir uns als Erzeuger orientieren müssen", sagte der Chef der Vattenfall Europe Wärme AG, Frank May, dem Berliner „Tagesspiegel". Durch seine Preisstruktur und den Brennstoffmix erreiche das Unternehmen aber, dass die Kunden Preissprünge wie bei Gas- und Ölheizungen nicht erleben würden. May rechnet mit einer „sehr moderaten Anpassung, die am Preisvorteil der Fernwärme nichts ändern wird". Anfang April soll eine Entscheidung über die Höhe der Anhebung fallen.
16.03.2011
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