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– Der VIK-Strompreisindex für Mittelspannungskunden ist im Februar leicht um 0,9 Punkte oder 0,56 Prozent gesunken und liegt nun bei 159,92 Punkten. Der gleitende Jahresmittelwert über 12 Monate liege bei 155,60 Punkten, teilte der Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK) mit. Grund für den leichten Rückgang sind die durchschnittlich um 0,76 Prozent oder 0,42 €/MWh gesunkenen Preise an der Energiebörse EEX für die folgenden vier Quartale.
Im Sommer 2008 hatte der Index noch bei Werten um 236 € tendiert, war aber in der Wirtschaftskrise bis auf 139,35 € im März 2009 gesunken. Seit dem Frühjahr 2009 legte der Strompreisindex mit Unterbrechungen allmählich wieder zu.
Der VIK-Strompreisindex basiert auf den Strompreisen der European Energy Exchange (EEX) sowie den Netznutzungsentgelten von sechs deutschen Netzbetreibern. Als Energiepreiskomponente wertet der VIK die monatlichen Durchschnittspreise des Terminmarktes für die kommenden vier Quartalsprodukte aus.
Base- und Peakload-Anteil werden in Abhängigkeit von typischen Jahresbenutzungsstunden für Industriekunden (3.000, 4.000, 5.000 und 6.000 h/a) gewichtet. Die Entgelte der Netzbetreiber werden für die Entnahme aus der Mittelspannung, entsprechend den gleichen Benutzungsstunden, ermittelt. Die Durchschnittssumme aus Energie- und Netzpreis bildet die Basis für den VIK-In-dex.
16.03.2011
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