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– • Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) unterstützt Niedersachsen beim unterirdischen Ausbau der Stromnetze. Neue Stromtrassen sollten möglichst schonend für die Bevölkerung umgesetzt werden, sagte Röttgen Anfang des Monats nach einem Gespräch mit der Landesregierung in Hannover. Vor allem im südlichen Niedersachsen gibt es Proteste gegen oberirdische Stromtrassen. Bei vier Pilotvorhaben in Deutschland solle künftig eine Erdverkabelung anstelle von Strommasten möglich sein. Bei einem Wandel hin zu Erneuerbaren Energien führe aber kein Weg an einem Ausbau der Stromleitungen vorbei, betonte Röttgen. Nach Angaben der Landesregierung müssen für den Netzausbau 850 Kilometer Höchstspannungsleitungen bis zum Jahr 2015 dazu kommen. Davon entfallen rund 400 Kilometer auf Niedersachsen.
• Die rot-grüne Landesregierung in Düsseldorf will Kommunen und Unternehmen in NordrheinWestfalen offenbar scharfe Vorgaben machen, um den Klimaschutz voranzutreiben. Danach soll der Ausstoß an Kohlendioxid und anderen Treibhaus-Gasen in NRW bis zum Jahr 2020 um mindestens 25 Prozent und bis 2050 um 80 bis 95 Prozent gegenüber 1990 gesenkt werden, schreibt die „Rheinische Post". Die Ziele sollen verbindlich für die Raumordnung und Landesplanung werden. Das gehe aus den Entwürfen zum Klimaschutz-Gesetz und Klimaschutz- Umsetzungsgesetz hervor, die Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) zur Abstimmung an seine Ministerkollegen verschickte und die der „Rheinischen Post" vorliegen. Demnach soll die Landesregierung erstmals im kommenden Jahr einen Klimaschutzplan erstellen, der alle fünf Jahre fortgeschrieben wird. In diesem Plan soll stehen, welcher Wirtschaftssektor wie viel klimaschädliches Gas einzusparen hat und welche regionalen Maßnahmen hierfür notwendig sind, wie es in Paragraf fünf des Klimaschutz-Gesetzes heißt.
• Mehr als die Hälfte der regionalen Energieversorger in Nordrhein-Westfalen fördern die Nutzung erneuerbarer Energien und Energieeffizienz. Das ergab eine Umfrage der Energie-Agentur.NRW. Danach haben 85 der 150 Unternehmen eigene Programme, zum Beispiel für Heizungs-Brennwerttechnik, Solarkollektoren, energiesparende Haushaltsgeräte oder Wärmepumpen. Neben der Förderung von Heizung oder Solartechnik werde inzwischen auch die Anschaffung von Elektrofahrzeugen von rund 10 Prozent der Stadtwerke unterstützt.
16.03.2011
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